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Häufig gestellte Fragen zum Standard Resource Description and Access (RDA)

Inhalt


Was ist RDA?
Was sind die strategischen Ziele von RDA?
Welche Standards liegen RDA zugrunde?

Wer ist für RDA verantwortlich?
Wer ist für die Pflege und Weiterentwicklung von RDA zuständig?
Wie wird RDA weiterentwickelt?
Wie erfahren ich von Entwicklungen im Standard RDA?
Warum ist das RDA Toolkit seit April 2017 “eingefroren“?
Was ist das 3R-Projekt?

Wie unterstützt RDA Linked Data?
Was ist die RDA Registry?
Was ist die RDA Reference?
Was ist ein „unconstrained“ (= ohne Angabe der LRM-Ebene) Elemente-Set?

Wie werden die Übersetzungen von RDA verwaltet?
Wie werden die Anwendungsrichtlinien in RDA verwaltet?

Wie sollen RDA-Daten codiert und angezeigt werden?
In welcher Beziehung steht RDA zu MARC 21?
Wie wird RDA mit BIBFRAME funktionieren?
Wie kann ich eine Frage zu RDA stellen oder ein Problem ansprechen?
Wie kann ich eine RDA-Schulung erhalten?
Warum wird für den Zugriff auf das RDA Toolkit eine Abonnementgebühr erhoben?


Was ist RDA?

Die Abkürzung RDA steht für den Standard “Resource Description & Access“. Dieser ist ein Paket aus Datenelementen, Richtlinien und Anleitungen. Diese dienen dazu, Metadaten für Bibliotheken und weitere Ressourcen des kulturellen Erbes nach internationalen Vorgaben für benutzerorientierte Linked-Data-Anwendungen zu erstellen.

Der Standard steht online als RDA Toolkit zur Verfügung. Das RDA Toolkit ist eine integrierte, browser-basierte Web-Anwendung, die Benutzer*innen erlaubt, mit einer Sammlung von katalogbezogenen Dokumenten und Ressourcen, RDA eingeschlossen, interaktiv zu arbeiten. Das Original-Toolkit ist der aktuelle Katalogisierungsstandard. Die Beta-Version des RDA Toolkit befindet sich seit 2017 in der Entwicklung. Ausführliche Informationen zur Beta-Version und zum Umstellungsprozess finden Sie unter beta Toolkit/3R Project FAQ (auf Englisch).

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Im deutschsprachigen Raum wird RDA seit Mitte 2014 für die Normdaten und seit Ende 2015 für die bibliografischen Daten eingesetzt. Der Umstieg wurde kooperativ mit den Partnerinstitutionen des Standardisierungsausschusses unter der Projektleitung der Arbeitsstelle für Standardisierung der Deutschen Nationalbibliothek durchgeführt.


Was sind die strategischen Ziele von RDA?

Der Standard RDA wurde entwickelt, um die Bedürfnisse von:

  • Internationalen Gemeinschaften
  • Kulturerbeeinrichtungen und
  • Linked-Data-Gemeinschaften

zu erfüllen.

Die nach RDA-Richtlinien erstellten Metadaten sollen beim Auffinden und Identifizieren von Ressourcen in Bibliotheken und anderen Sammlungen des kulturellen Erbes helfen.


Welche Standards liegen RDA zugrunde?

RDA basiert auf dem IFLA Library Reference Model (LRM). Die RDA-Erstveröffentlichung basierte auf den Vorläufern des LRM: FRBR, FRAD und FRSAD.

Seit dem Data Model Meeting 2007 in der British Library wendet RDA außerdem die Linked-Data-Prinzipien an, die auf dem Resource Description Framework (RDF) und dem Dublin Core Abstract Model (DCAM) basieren.

Das RSC hat Vereinbarungen mit weiteren Organisationen die für Bibliotheksstandards zuständig sind getroffen und unterhält Kontakte zu weiteren Akteuren, wie zum Beispiel der IFLA Bibliographic Conceptual Models Review Group, der IFLA ISBD Review Group sowie dem Library of Congress Network Development and MARC Standards Office, sodass Entscheidungen kommuniziert und Dokumente ausgetauscht werden können.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Die deutschsprachige Anwendergemeinschaft hat sich gegen eine Vollübersetzung des LRM entschieden. Die wichtigsten Begriffes des LRM stehen in deutscher Sprache zur Verfügung und stimmen mit der neuen RDA-Terminologie überein. Die in Deutsch vorliegenden Tabellen stehen Ihnen auf der IFLA-Seite zur Verfügung.


Wer ist für RDA verantwortlich?

Für RDA verantwortlich sind die Urheberrechtsinhaber des Standards. Dies sind:

  • American Library Association
  • Canadian Federation of Library Associations
  • Chartered Institute of Library and Information Professionals

Die American Library Association veröffentlicht RDA im Namen dieser Urheber.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Im deutschsprachigen Raum ist der Standardisierungsausschuss für RDA verantwortlich. Die Übersetzung des Standards wird von der Deutschen Nationalbibliothek durchgeführt. Die Arbeitsstelle für Standardisierung der DNB stellt darüber hinaus durch ihre Mitgliedschaft in den entsprechenden Gremien die Zusammenarbeit auf der europäischen und internationalen Ebene sicher.


Wer ist für die Pflege und Weiterentwicklung von RDA zuständig?

Das RDA Steering Committee (RSC) ist im Auftrag des RDA Board für die Entwicklung und den Inhalt des Standards RDA verantwortlich. Überarbeitungen, Konsolidierungen, Ergänzungen und andere Änderungen an RDA dürfen nur mit Genehmigung des RSC vorgenommen werden.

Das RSC und das RDA Board haben internationale Vertretungen, die bei Bedarf von Spezialist*innen unterstützt werden.

Der Vorsitz des RSC ist Mitglied des RDA Board und der Vorsitz des RDA Board ist Mitglied des RSC.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Aktuell hat die Deutsche Nationalbibliothek als europäische Vertretung sowohl einen Sitz im RSC als auch im RDA Board.


Wie wird RDA weiterentwickelt?

Änderungsanträge für den Standard RDA können von den folgenden Communitys kommen:

  • Von RSC-Mitgliedern
  • Von den regionalen RDA Interessenvertretungen über deren regionale Vertretung
  • RDA-Anwender*innen
    • Über ihre regionalen Interessenvertretungen und falls genehmigt, direkt von deren regionaler Vertretung.
    • Über den Wider Community Engagement Officer, wenn sie keine regionale Vertretung haben.
  • Von den RSC Working Groups über den RSC-Vorsitz

Das RSC unterscheidet drei Arten von Änderungsvorschlägen: Proposals, Discussion Papers und Fast Tracks. Alle RSC-Dokumente müssen in englischer Sprache eingereicht werden.

Weitere Informationen zu den formalen Prozessen für diese Änderungsvorschläge finden Sie in zwei RSC Operations documents:

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Änderungsanträge aus dem deutschsprachigen Raum können über die European Region Representative Renate Behrens (r.behrens@dnb.de) eingebracht werden.


Wie erfahren ich von Entwicklungen im Standard RDA?

Der Standard wird laufend aktualisiert und überarbeitet.

Das RDA Steering Committee (RSC) veröffentlicht regelmäßig Ankündigungen zu RDA im Bereich “News & Announcements“ auf der RSC-Website.

Im Bereich “Documents“ auf der RSC-Website veröffentlicht das RSC formelle Vorschläge für die Entwicklung von RDA, die Ergebnisse der Diskussion und die daraus resultierenden Änderungen.

ALA Digital Reference veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Ankündigungen zum RDA Toolkit und zu RDA im Bereich “News & Information“ auf der RDA Toolkit Website.

Die Änderungshistorie des RDA Toolkit ermöglicht Benutzer*innen, Änderungen am Standard nachzuverfolgen und auf ältere Versionen der Richtlinien zuzugreifen. Die Änderungshistorie besteht aus zwei Teilen: den Release-Kommentaren und dem Richtlinienarchiv. Künftig wird das Toolkit für jede Sprachversion eine eigene Änderungshistorie zur Verfügung stellen.

Das RDA Development Team veröffentlicht Beiträge zu technischen Aspekten des RDA-Vokabulars im RDA Registry Blog.


Warum ist das RDA Toolkit seit April 2017 “eingefroren“?

Mit dem Release des RDA Toolkit im April 2017 fand die letzte Aktualisierung des englischen Texts der RDA auf der ursprünglichen Toolkit-Website statt. Durch das “Einfrieren“ des Texts wurde eine stabile Grundlage für die Arbeiten im RDA Toolkit Restructure and Redesign (3R-Projekt) geschaffen. Dieses beinhaltet Änderungen am RDA-Inhalt, um ihn mit dem IFLA LRM in Einklang zu bringen. Das Ergebnis dieser Restrukturierung liegt in einer Beta-Version des Toolkit vor. Das "eingefrorene" Toolkit bleibt bis zum 15. Dezember 2020 die offizielle Version der RDA. Danach wird die Beta-Seite zur offiziellen Version von RDA. Die "eingefrorene", aber interaktive Version des ursprünglichen Toolkit, wird bis 2022 verfügbar sein, um Einführungen und Schulungen zu unterstützen, bevor Katalogisierungsagenturen das neue RDA Toolkit verwenden. Weitere Informationen zur Umstellung finden Sie im Toolkit-Blog.


Was ist das 3R-Projekt?

Das RDA Toolkit Restructure and Redesign Project (3R-Projekt) beinhaltet einige notwendige und wünschenswerte Entwicklungen an der Struktur und dem Inhalt des RDA Toolkit. Dazu gehört die Implementierung eines Standard-Dokumentenmodells für das Content Management, die Integration des neuen IFLA Library Reference Model (LRM) in den Standard RDA sowie erweiterte Personalisierungsfunktionen.

Der Bereich "3R Project“ des RDA Toolkit-Blogs enthält aktualisierte Informationen.

“3R Project: Update from 2016 Frankfurter Meeting“ und “Implementation of the LRM in RDA“ enthalten weitere Informationen zu den Aspekten des Projekts.

Antworten zu den “Häufig gestellten Fragen“ zum 3R-Projekt finden Sie hier.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Für den deutschsprachigen Raum hat der Standardisierungsausschuss ein 3R-DACH-Projekt beauftragt. Es wird seit dem 1. März 2020 durchgeführt und ist zunächst für zwei Jahre geplant. Mit der Durchführung des Projekts wurde die Fachgruppe Erschließung in Zusammenarbeit mit den weiteren Arbeitsgruppen des Standardisierungsausschusses beauftragt. Die Projektleitung liegt bei der Deutschen Nationalbibliothek.


Wie unterstützt RDA Linked Data?

Die RDA-Entitäten, Elemente und semantischen Codierungsschemata werden im Resource Description Framework (RDF), der Syntax von Open Linked Data und Semantic Web, in der RDA Registry dargestellt. Entitäts- und Elementdaten sind in RDF-Elementsätzen enthalten. Vokabulardaten sind in RDF-Wertvokabularen unter Verwendung des Simple Knowledge Organization System (SKOS) enthalten. Die Element-Sets und Value Vocabularies enthalten die Daten für die RDA Reference und werden zusammen als RDA Vokabular bezeichnet.

Die RDA Registry bietet auch eine Reihe von Elementen und Bezeichnungen (nicht eingeschränkte Eigenschaften) an, die keine RDA-Entitäten beschreiben. Sie werden in verknüpften Datenanwendungen verwendet, die nicht das konzeptionelle IFLA LRM Modell anwenden, welches die Grundlage für RDA bildet.


Was ist die RDA Registry?

Die RDA Registry enthält verknüpfte Datenvokabulare, die die RDA-Entitäten, Elemente und kontrollierte Terminologien als RDA Elements Sets und RDA Value Vocabularies im Resource Description Framework (RDF) darstellen.


Was ist die RDA Reference?

Die GitHub in Abstimmung mit den Toolkit-Releases veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie in der RDA Reference: Data flow and maintenance.


Was ist ein „unconstrained“ (= ohne Angabe der LRM-Ebene) Elemente-Set?

Die RDA-Registry enthält eine Reihe von „uncontrained“ Elementen. Diese Elemente enthalten keine Angabe der LRM-Ebene. Ein „unconstrained“ Element hat eine umfassendere Bedeutung als das zugehörige RDA-Toolkit-Elemente-Set. Die „unconstrained“ Elemente machen keine Unterscheidung zwischen den Ressourcen-Entitäten Werk, Expression, Manifestation und Exemplar oder zwischen den Akteur-Entitäten Akteur, Person, Gemeinschaftlicher Akteur, Körperschaft und Familie.

Die „unconstrained“ Elemente sind als ein Werkzeug gedacht, um Interaktion von RDA-Metadatenbeschreibungen mit Metadaten aus Implementierungen von Datenmodellen, die sich vom IFLA Library Reference Model (LRM) unterscheiden, möglich zu machen. Dies beinhaltet die Umwandlung von RDA-konformen-Daten, in Daten, die nicht mit RDA konform sind. Die RDA-Registry bietet eine Reihe von maschinenumsetzbaren Mappings an, die eine solche Umwandlung
unterstützen. Die Mappings sind einseitig, von RDA zu nicht-RDA, und können nicht zum Umwandeln von Nicht-RDA-Metadatenangaben in RDA verwendet werden. Sie dienen dazu, eine Funktion zum Exportieren von RDA-Metadaten zur Wiederverwendung in einer Nicht-RDA-Anwendung zu entwickeln.

Das „unconstrained“ Elemente-Set ist kein integraler Bestandteil von RDA und seine Verwendung in den Metadatenangaben entspricht nicht den RDA.


Wie werden die Übersetzungen von RDA verwaltet?

Obwohl Englisch die Originalsprache von RDA ist, haben sich das RSC, das RDA Board und die Urheberrechtsinhaber zur weiteren Internationalisierung des Standards verpflichtet.

Die Urheberrechtsinhaber sind bereit, mit interessierten Partnern zusammenzuarbeiten, um neue Übersetzungen von RDA zu ermöglichen. Es gibt zwei verschiedene Ansätze zur Übersetzung von RDA:

  • Eine Vollübersetzung mit Daten der RDA Reference und Richtlinien, die sowohl im RDA Toolkit als auch in der RDA Registry veröffentlicht werden.
  • Eine Teilübersetzung, die nur die Daten der RDA Reference enthält, und nur in der RDA Registry veröffentlicht wird.

Seit Januar 2020 laufen die Arbeiten an folgenden RDA-Vollübersetzungen:

  • Arabisch
  • Deutsch
  • Finnisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Katalanisch
  • Norwegisch
  • Spanisch
  • Ungarisch

Übersetzungen der Daten des RDA Reference (Teilübersetzungen) umfassen:

  • Dänisch
  • Estnisch
  • Griechisch
  • Holländisch
  • Schwedisch

Übersetzungen der RDA entsprechen der Translation Policy for RDA and RDA Toolkit.

Anfragen zur Übersetzung von RDA richten Sie bitte an James Hennelly, Director, ALA Digital Reference.


Wie werden die Anwendungsrichtlinien in RDA verwaltet?

Anwendungsrichtlinien sind anwenderbasierte Festlegungen zu Optionen innerhalb der RDA. Sie werden im RDA Toolkit veröffentlicht und sind über das Vorschaufenster mit den RDA Richtlinien und Bestimmungen verknüpft. Die meisten Anwendungsrichtlinien stammen von Nationalbibliotheken, Institutionen und Fachgemeinschaften, die gesetzlich verpflichtet sind, ihre Richtlinien der Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen. Das Toolkit unterstützt diese Verpflichtung durch Dokumente auf einer separaten Registerkarte “Resources“. Anwendungsrichtlinien können bei Bedarf auch außerhalb der Paywall des Toolkits zur Verfügung gestellt werden.

Anfragen zu Anwendungsrichtlinien richten Sie bitte an James Hennelly, Director, ALA Digital Reference.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Für den deutschsprachigen Raum gibt es seit der Einführung der RDA 2015 umfangreiche Anwendungsrichtlinien. Diese stehen im aktuellen Toolkit direkt und als PDF im RDA-Info-Wiki zur Verfügung. Im Zuge der Anpassungsarbeiten durch das 3R-DACH-Projekt werden auch die DACH-Anwendungsrichtlinien überarbeitet. Wie die Anwendungsrichtlinien in das RDA Toolkit in der neuen Struktur integriert werden, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.


Wie sollen RDA-Daten codiert und angezeigt werden?

RDA-Daten sollten in einem beliebigen Format codiert werden, das die Integrität der RDA-Entitäten und RDA-Elemente gewährleistet.

RDA unterstützt verschiedene Datenbankimplementierungsszenarien. Weitere Informationen finden Sie im Guidance-Kapitel im Beta-Toolkit.

Die RDA Registry bietet Vokabulare zum Codieren von RDA-Daten als Linked Data für das Semantic Web an.

Die Verwendung von RDA-Daten in spezifischen Anwendungen, einschließlich der Anzeige, liegt außerhalb des Geltungsbereich von RDA. Es sollte angestrebt werden, dass RDA-Daten die Anforderungen einer Vielzahl von Anwendungen und Nutzerkreisen erfüllen.


In welcher Beziehung steht RDA zu MARC 21?

Das MARC 21-Format wird häufig zum Codieren von RDA-Daten verwendet.

Das RDA Steering Committee arbeitet mit dem Library of Congress Network Development and MARC Standards Office zusammen, das den MARC 21-Standard betreut.

Das RDA Toolkit bietet Mappings zwischen RDA-Elementen und MARC 21 Authority and Bibliographic Codierungen an, die auf jeder Elementseite im Bereich “Element Reference" zu finden sind.

Folgendes Dokument beinhaltet RDA-Daten, die in MARC 21 kodiert sind: Full Record Examples of RDA Cataloging.

RDA ist ebenfalls im UNIMARC-Format, sowie in Nicht-MARC-Formaten codiert.

Das RSC plant eine umfassende Mapping-Lösung, damit Mappings zwischen anderen Standards (einschließlich Codierungsstandards) und RDA einfach erstellt und verwaltet werden können.


Wie wird RDA mit BIBFRAME funktionieren?

Auf der ALA-Jahreskonferenz 2019 in Washington, D. C. kamen die Führungspersonen der Communities über die Beziehung und Interoperabilität zwischen RDA und BIBFRAME ins Gespräch.


Wie kann ich eine Frage zu RDA stellen oder ein Problem ansprechen?

Es gibt weltweit eine Reihe von E-Mail-Diskussionslisten, in denen Fragen zu RDA von Mitgliedern der Community beantwortet werden. Zu den wichtigsten zählt die nicht moderierte RDA-L E-Mail-Liste. Aus zeitlichen Gründen gibt das RSC auf keiner dieser Listen offizielle Antworten.

Die offizielle Kommunikationsverbindung mit dem RSC erfolgt über Ihre regionale Vertretung oder den Wider Community Engagement Officer, wenn Sie keine regionale Vertretung haben.

Ein Feedback-Formular finden Sie im RDA Toolkit-Blog. Sie können auch über einen Menüpunkt in der oberen rechten Ecke jeder Seite des Beta-Toolkits auf Kommentare zugreifen.

Anfragen zum Kundendienst und zum technischen Support für das RDA Toolkit, einschließlich Preisen und Abonnements, Erneuerungen, Übersetzungen und Genehmigungen, senden Sie bitte per E-Mail an rdatoolkit@ala.org.

Anfragen zur RDA Registry- und zu Linked-data-Anwendungen sollten per E-Mail an die auf der Registry Homepage aufgeführten Kontakte gesendet werden.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Für den deutschsprachigen Raum gibt es eine Mailingliste für die Kommunikation innerhalb der Fach-Community. Unter der Mail-Adresse afs@dnb.de können Fragen direkt an die Arbeitsstelle für Standardisierung der Deutschen Nationalbibliothek gestellt werden.


Wie kann ich eine RDA-Schulung erhalten?

Eine kostenlose Testversion des RDA Toolkit steht zur Verfügung.

Beispiele sind unter Verwendung von reinen RDA-Elementen, MARC 21-Codierungen und RDA Linked Data unter "Full record examples of RDA cataloguing" verfügbar. Weitere Schulungsunterlagen finden Sie auf der Toolkit-Website.

RIMMF (RDA in Many Metadata Formats) ist ein frei verfügbares Tool zum Erstellen von RDA-Daten, die in verschiedenen Codierungen exportiert werden können. Es kann für RDA-Linked-Data-Training und kleinere Anwendungen verwendet werden.

RDA-Schulungen werden online auf verschiedene Weise von regionalen, nationalen oder spezialisierten Experten angeboten. Workshops zu grundlegenden Regelungen, Aktualisierungen und Auffrischungen werden per Webinar oder persönlich von verschiedenen Institutionen abgehalten und häufig über RDA-L veröffentlicht.

Die RSC-Website enthält Links zu Präsentationen von Mitgliedern des RDA Steering Committee. Darüber hinaus gibt es Präsentationen auf dem RDA YouTube-Kanal.

Des weiteren gibt es viele gedruckte Publikationen zu verschiedenen Aspekten von RDA, einschließlich “Introducing RDA: A Guide to the Basics“ und “RDA Essentials“. Weitere Titel finden Sie im ALA Store.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Seit dem Einfrieren der Texte im RDA Toolkit sind die deutschsprachigen Schulungsunterlagen für den Standard RDA im RDA-Info-Wiki ebenfalls eingefroren. Auch finden nur noch wenige RDA-Schulungen statt. Eine Übersicht über aktuelle Schulungen, die uns in der Arbeitsstelle für Standardisierung gemeldet wurden, finden Sie hier.


Warum wird für den Zugriff auf das RDA Toolkit eine Abonnementgebühr erhoben?

Die Gebühr für ein Abonnement deckt die Entwicklungs- und Produktionskosten des RDA Toolkit.

Die Kosten der zeitlichen Aufwendung für die Mitglieder des RDA Board und des RDA Steering Committee werden von deren Arbeitgebern übernommen und nicht an die Abonnenten weitergegeben.

Das RDA-Vokabular mit RDA-Referenzdaten im RDA Registry für Linked Data Anwendungen sind unter einer offenen Lizenz frei verfügbar.

Weitere Informationen zum RDA Toolkit, einschließlich Abonnements und Systemanforderungen, finden Sie in den FAQ. Bei Fragen, die dort nicht beantwortet wurden, senden Sie eine E-Mail an rdatoolkit@ala.org.

Anmerkungen für den deutschsprachigen Raum:
Für den deutschsprachigen Raum hat der Standardisierungsausschuss eine Konsortiallizenz für die drei Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgehandelt. Im verlinkten Dokument finden Sie alle Informationen hierzu.

Veröffentlicht am 21. Juli 2020